Lösung: Teilmodernisierung

Veraltete Heizungen: Bußgeld für Modernisierungsmuffel?

Heizungen, die aufgrund hoher Energieverluste oder zu viel Ruß in den Abgasen nicht mehr der Bundesimmissions-Schutzverordnung entsprechen, müssen bis 1. November dieses Jahres modernisiert werden. Das kann bis zu 6500 Euro kosten. Zwischenlösung: Teilmodernisierung durch Brenneraustausch.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (red) - Am 1. November 2004 läuft die letzte Übergangsfrist für mehr als 500 000 veraltete Ölheizungen aus. Gemäß der verschärften Grenzwerte der Bundesimmissions-Schutzverordnung haben die betroffenen Anlagen zu hohe Energieverluste oder zu viel Ruß im Abgas. Auch wenn die Praxis von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist: Modernisierungsmuffel müssen mit Bußgeldern und im Extremfall mit einer Stilllegung ihrer veralteten Heizungsanlagen rechnen.

Die MAN Heiztechnik sieht die fehlende Investitionsbereitschaft als Hauptgrund für die "Modernisierungs-Verweigerung" an. Wer Brenner und Kessel austauscht, muss mit Kosten von knapp 6500 Euro rechnen. ("Ölheizung aktuell" /Ausgabe 1-04). Doch kostengeplagten Hausbesitzern biete sich mit dem Brennertausch eine Alternative, erläutert die MAN Heiztechnik.

Speziell für den Einsatz an Altanlagen konzipierte Ölbrenner - wie der Raketenbrenner von MAN - würden die gesetzlich geforderten Werte in der Regel problemlos unterschreizen. Der Jahresverbrauch an Heizöl sinke, die Emissionen würden um bis zu 20 Prozent reduziert. Später lasse sich ein moderner Heizkessel jederzeit nachrüsten. Laut MAN liegen die Kosten für eine Teilmodernisierung durch Brennertausch bei knapp 1500 Euro.