Veba-Aktionäre billigen Fusion mit Viag

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung in Düsseldorf gaben über 90 Prozent der Veba-Aktionäre ihre Zustimmenung zur Verschmelzung von Veba und Viag zum drittgrößten deutschen Industriekonzern. Am kommenden Montag können dann die Viag-Aktionäre in München über die Fusion befinden.


Die Viag sei trotz ihrer eher schlechteren Bilanzen der ideale Partner, so Veba-Chef Ulrich Hartmann. Im Zentrum der Wachstumsstrategie des noch namenlosen neuen Konzerns stehe laut Hartmann der europäische Markt, wo das Unternehmen durch gezielte Akquisitionen wachsen will. Die erwarteten Synergieeffekte bezifferte Hartmann auf 800 Millionen Euro.


Durch bereits vor der Fusion eingeleitete Kostensenkungsprogramme gehen 5000 Arbeitsplätze verloren. Im Zuge der Verschmelzung sollen weitere 2500 Arbeitsplätze abgebaut werden. An der kartellrechtlichen Freigabe haben die Unternehmen keine Zweifel. Im Mai soll der neue Name des Unternehmens vorgestellt werden.