Veag sieht sich im Recht

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Einer Überprüfung ihrer Bearbeitungspraxis für die Durchleitungsanträge anderer Stromanbieter im Netz der Veag sieht diese, laut Albrecht von Truchseß, einem Sprecher der Veag, gelassen entgegen. In einem Gespräch mit dem "Strom-Magazin" erklärte er, derzeit seien rund 400 Anträge zu prüfen. Dies habe gewissenhaft zu geschehen, um nicht die Braunkohleschutzverordnung zu gefährden.


In der Frage nach der Kritik einiger Unternehmen an der langen Bearbeitungsdauer für die Anträge (Das "Strom-Magazin" berichtete. Mehr Informationen gibt es
hier.) bemerkte von Truchseß, dass beispielsweise die Fortum Energie GmbH anfangs versucht hätte, Atomstrom in Ostdeutschland zu vertreiben. Jetzt müsse die Fortum in ihrem Durchleitungsantrag nachweisen, wie sie plötzlich Braunkohlestrom anbieten wolle.


Markus Götz