Veag-Eigner beschließen Hilfspaket

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Zu Sicherung und Stützung der angeschlagenen Veag haben sich die Anteilseigner auf ein Maßnahmenpaket geeinigt. Ziel ist es, die Kosten zu senken und unnötige Ausgaben zu vermeiden. Aus diesem Grund wurde dem Aufsichtsrat eine Ausgabesperre für Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen vorgeschlagen.


Die Veag solle möglichst schnell mit der Laubag zusammengehen, um umfangreiche Kostensynergien zu heben. Nach einer gemeinsamen Erklärung der Veag-Eigner PreussenElektra, RWE Energie, Bayernwerk, Bewag, EnBW, HEW und VEW habe sich die Mehrheit der Gesellschafter zum Stabilisierungsmodell bekannt.


Der Beitrag zur Kostenverringerung der Gesellschafter sei, die Preise für den Strombezug aus drei Kraftwerken, an denen sie beteiligt sind, auf Marktpreisniveau zu senken. Weiter werde der Veag ein Kreditrahmen von einer Milliarde Mark eingeräumt.


Zu dem von der Veag produzierten Braunkohlestrom werde allerdings eine finanzielle Stützung der Bundesregierung erwartet.