VEA schließt Stromliefervertrag mit PreussenElektra ab

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Der in Hannover ansässige Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) hat für seine cirka 4000 mittelständischen Unternehmen den bisher größten Stromliefervertrag Deutschlands abgeschlossen. Exklusiver Vertragspartner ist die PreussenElektra (ebenfalls Hannover). Der VEA angeschlossene Unternehmen - darunter auch öffentliche Einrichtungen - können ihren Strom künftig für zehn bis elf Pfennig je Kilowattstunde beziehen und somit 35 bis 50 Prozent ihrer bisherigen Stromkosten einsparen. Insgesamt erwartet der Verband eine Kostensenkung in Sachen Strom um bis zu 1,7 Milliarden DM.


Der über zwei Jahre laufende Vertrag beläuft sich über 30 Millionen Kilowattstunden für rund drei Milliarden Mark - laut VEA sechs Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Bundesrepublik. Der Preis wurde für nur ein Jahr vereinbart.


Gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" forderte VEA-Präsident Harald Wildhagen weitere Liberalisierungsmaßnahmen, vor allem für private Verbraucher, die "immer noch die Dummen und die Melkkühe der Nation" seien. Notwendig sei vor diesem Hintergrund eine bundesweite Durchleitungsvereinbarung.