Große Lücken

VEA hält EEG-Vorschlag für nicht wirtschaftlich

Der Bundesverband der Energie-Abneh­mer (VEA) hält die Vorschläge von Bundesumweltminister Gabriel zur Novellierung des Erneuerbare-Energiegesetzes (EEG) für lückenhaft. "Viele Fragen bleiben offen", meint Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA.

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Hannover (red) - Der Vorschlag des Bundesumweltministers übergeht nach Meinung des Verbandes das Thema der Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien. "Die Ausweitung der erneuerbaren Energien auf mindestens 27 Prozent im Jahr 2020 erfolgt ohne jegliche Rücksicht auf Kosten und Wirtschaftlichkeit." Die neuen Regelungen hätten weitere Strompreiserhöhungen zur Folge, was die Kaufkraft privater Haushalte sowie die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft schmälern würde.

Panitz appelliert an das Umweltministerium, in der EEG-Novelle "ein konsequent marktwirtschaftlich ausgerichtetes System zur Förderung der regenerativen Energien festzuschreiben". Zudem solle der vorgesehene Energie-Mix auf der Basis realistischer Grundlagen noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden.