VEA fordert Regulierung des Strommarktes

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com
Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA), Hannover, vertritt die Meinung, eine weitere Reduzierung der Energieanbieter in Deutschland würde das Ende des Wettbewerbs bedeuten. Die geplanten Fusionen zwischen Veba und Viag sowie zwischen RWE und VEW führten in Deutschland zu einem wettbewerbsfeindlichen Oligopol, denn diese Konzerne hätten nach der Fusion einen Marktanteil beim Stromabsatz von rund 75 Prozent. Der VEA fordert deshalb den schnellen Marktzugang für ausländische Stromproduzenten und eine Regulierungsinstanz für die Liberalisierung des Strommarktes in Form eines "Energiebeauftragten" der Bundesregierung.


Der VEA ist der größte Zusammenschluss von Energiekunden in Deutschland und vertritt 4500 mittelständische Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit einer Stromabnahme von insgesamt rund 45 Milliarden Kilowattstunden.