Positives Signal

VEA erwartet Bewegung durch Regulierungsbehörde

In gut einer Woche soll die Aufsichtsbehörde für den deutschen Energiemarkt - der Regulierer von der RegTP - seine Arbeit aufnehmen. Da das entsprechende EnWG noch nicht verabschiedet wurde, geschieht dies zunächst auf Grundlage von Erlassen. Der VEA erwartet dennoch Bewegung auf den Energiemärkten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) erwartet in den nächsten Monaten Bewegung auf den Energiemärkten. Grund ist der Start des Regulierers für den Strom- und Gasmarkt zum 1. Juli. Das Bundeswirtschaftsministerium regelt die Zuständigkeiten der Wettbewerbshüter zunächst per Erlass. Eine gesetzliche Regelung wäre zum 1. Juli nicht mehr möglich gewesen.

"Es ist wichtig, dass der Regulierer pünktlich kommt. Die Regierung folgt damit den Forderungen des VEA. Zudem gibt sie ein positives Signal für die erfolgreiche Liberalisierung der Energiemärkte. Das ist eine Chance für marktgerechte Preise", sagt Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA.

Der Regulierer soll auf den Energiemärkten die Voraussetzungen für funktionierenden Wettbewerb schaffen, verlangt der VEA. Bislang mangele es vor allem an effizienten Regelungen für die Netznutzung. "Entscheidend ist, dass der Regulierer schnell die nötigen Kompetenzen erhält, um wirkungsvoll tätig zu sein. Das könnte sich dann auch auf die Preise auswirken. Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass aus dem Regulierer ein Papiertiger wird", warnt Panitz.