Standpunkt

VEA: Erneuerbare Energien dürfen kein Milliardengrab werden

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) plädiert für eine kritische Prüfung der milliardenschweren Investitionspläne der Branche für erneuerbare Energien. "Oberstes Gebot muss dabei die Wirtschaftlichkeit sein. Ökoenergie darf kein Milliardengrab für Steuergelder bleiben", sagte Manfred Panitz.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Hannover (red) - Da ein erheblicher Teil dieser Investitionssumme aus Subventionen stamme, würde der Strompreis unweigerlich weiter in die Höhe getrieben. Zwar sei der Aufbau dieser Industrie für die zukünftige Energieversorgung Deutschlands wichtig, es sei aber ökonomisch unsinnig und wettbewerbsfeindlich, diesen Industriezweig auf Kosten aller anderen zu fördern. "Auch die Ökoenergie muss sich dem Wettbewerb stellen und stellen können", so das geschäftsführende Vorstandsmitglied weiter.

Über den Emissionshandel sei sie bereits gegenüber anderen Energieformen bevorzugt, kritisierte Panitz weiter. "Vor diesem Hintergrund ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz ein Auslaufmodell und nicht dazu geeignet, Investitionen im dreistelligen Milliardenbereich abzusichern."