Veranstaltungshinweis

VDN und ETG informieren über Schutz- und Leittechnik

Diese Tagung bietet Fachleuten die Möglichkeit, Erfahrungen austauschen und sich über neuste Entwicklungen zu informieren. Im Mittelpunkt steht das Thema, wie bei reduzierten Netznutzungsentgelten und Anreizregulierung eine Zuverlässigkeit in der Schutz- und Leittechnik garantiert werden kann.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Verband der Netzbetreiber – VDN – e.V. beim VDEW und die Energietechnische Gesellschaft im VDE (ETG) veranstalten am 20. und 21. März 2007 die Fachtagung "Tutorial Schutz- und Leittechnik" in Dortmund. In der bewährten Kombination aus Plenum, Workshops und Fachausstellung bietet sich den Fachleuten wieder ein interessantes Forum, um die neuesten Entwicklungen in der Schutz- und Leittechnik kennen zu lernen, Hintergründe zu erfahren und um über Forschungsergebnisse informiert zu werden.

Die Veranstaltung findet im Best Western Parkhotel & Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 970 Euro. VDN-, VDE-, ETG der Schweiz-, FGH-, OGE und VEÖ-Mitglieder zahlen 820 Euro, Studenten 50 Euro (alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer).

Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Dieses Tutorial bietet Fachleuten die Möglichkeit, sich über den neusten Stand der Forschung und Hintergründe zum Thema Schutz- und Leittechnik zu informieren. Dem Wunsch vieler Teilnehmer entsprechend, wurde der Abstand zwischen zwei Veranstaltungen verkürzt, um so häufiger eine Plattform anbieten zu können, auf der sich die Fachleute der Anwender und Hersteller zum Dialog und Erfahrungsaustausch treffen können.

Kostendruck und daraus resultierender Personalabbau auf beiden Seiten, vielfach verbunden auch mit Know-how Verlust im eigenen Hause, machen daher ein Forum um so wichtiger, auf dem anstehende Fragen und Probleme erörtert werden können. Für die Netzbetreiber steht dabei aktuell die Frage im Mittelpunkt, wie bei reduzierten Netznutzungsentgelten und bevorstehender Anreizregulierung auch in der Schutz- und Leittechnik weiterhin die bisherige Zuverlässigkeit gewährleistet werden kann. Störungen in der Vergangenheit bieten hierfür ausreichend Diskussionsstoff. Neue Überlegungen in der Schutztechnik setzen sich mit dieser Thematik auseinander.

Es finden vier parallele Workshops zu den Themen "IEC 61850 – Engineering in der Praxis", "Auswirkungen der aktuellen Netzanschlussrichtlinien für die dezentrale Einspeisung auf die Primär- und Sekundärtechnik", "Anforderungen moderner digitaler Schutzgeräte an die Prüftechnik" sowie "IEC 61850 – Anwendungshilfen für die Praxis" statt.

In der Leittechnik konnten nach anfänglichem Zögern die ersten Anlagen nach IEC 61850 ausgerüstet werden. Somit liegen jetzt auch konkrete Erfahrungsberichte vor. Die Beharrlichkeit der Netzbetreiber, ihre Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich der Ausgestaltung der IEC 61850 zu formulieren und mit den Herstellern abzustimmen, hat Früchte getragen. Auf Grund der guten Vorarbeit und der jetzt gemachten Erfahrungen kann davon ausgegangen werden, dass sich diese Technik weiter etablieren wird. Überlegungen aus den Hochschulen runden in gewohnter Weise das Themenangebot ab.

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