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VDN: Netznutzungspreise sinken

Der neusten Untersuchung des Verbands der Netzbetreiber (VDN) zufolge, sind die Preise für die Nutzung der Stromnetze seit Mitte 2002 im Mittel über alle Spannungsebenen zwischen drei und acht Prozent gesunken. Allerdings komme beim Kunden nur etwa ein Prozent an, da der Nachlass durch einen Kostenschub auf Höchstspannungsebene aufgezehrt werde.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die Preise für die Nutzung der Stromnetze sind seit Mitte 2002 im Mittel über alle Spannungsebenen zwischen drei und acht Prozent gesunken. Das meldet der Verband der Netzbetreiber (VDN) beim Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach Ergebnissen einer neuen Untersuchung. Laut VDN ist der wichtigste Grund für diese Entwicklung die Tatsache, dass die Unternehmen jetzt nach dem neuen Kalkulationsleitfaden der Verbändevereinbarung Strom arbeiten würden.

Beim Kunden komme von den niedrigeren Preisen aber nur etwa ein Prozent an, so der VDN weiter. Der Nachlass werde von einem Kostenschub von fast 15 Prozent auf der Höchstspannungsebene aufgezehrt. Dieser Anstieg sei auf den erhöhten Aufwand für Regelenergie, insbesondere auch bedingt durch die zunehmenden Lieferungen von Strom aus Windenergie, zurückzuführen.