Veranstaltungshinweis

VDN informiert über Technisches Sicherheitsmanagement

Da Technisches Sicherheitsmanagement laut Energieaufsichtsbehörde und Bundesnetzagentur ein gutes Instrument zur Qualitätssicherung ist und bereits geprüfte Unternehmen positive Erfahrungen damit gemacht haben, veranstaltet der Verband der Netzbetreiber (VDN) einen Infotag zu diesem Thema.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) – Der Verband der Netzbetreiber – VDN – e.V. beim VDEW veranstaltet am 10. Oktober einen Infotag mit dem Titel "Technisches Sicherheitsmanagement Strom - Verantwortlichkeit - Dokumentation – Rechtssicherheit". Dieser bietet Unternehmen, die sich für das TSM entschieden haben, Hintergrundinformationen und zeigt neue Aspekte für solche, die bereits TSM-geprüft sind. Der Infotag findet im Holiday Inn Hotel in Nürnberg statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 890 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Teilnehmer aus VDN-Mitgliedsunternehmen zahlen 490 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Der Infotag richtet sich in erster Linie an die Entscheidungsträger und Umsetzer aus den Unternehmensbereichen Betrieb, Technik, Organisation und Controlling der Strom-, aber auch – im Zeichen der Spartenintegration – der Gas- und Wassersparten der EVU-Netzbetreiber. Da inzwischen einige Netzbetreiber ihre betriebliche Organisation spartenübergreifend aufgebaut haben, ist es nicht ungewöhnlich, dass spartenfremde Vorgesetzte auch die Verantwortung für den Strombereich tragen. Auch für diesen Personenkreis bietet der Infotag die Möglichkeit, sich über betriebliche Abläufe, Zuständigkeiten, Organisationsstrukturen und die eigene Verantwortung zu informieren. Ebenso sind die qualifizierten Fachkräfte der Arbeitsebene angesprochen, die sich bei dieser Tagung einen breiten Überblick über das Gesamtthema verschaffen möchten.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Die klassischen Querverbundsparten Strom, Gas und Wasser rücken enger zusammen! Immer mehr EVU-Netzbetreiber erkennen die sich daraus ergebenden Vorteile der Wirtschaftlichkeit und Kundenfreundlichkeit und organisieren sich – mit unterschiedlicher Ausprägung – spartenübergreifend. Ein aktueller Ausdruck dieses "Zusammenrückens" der Sparten ist das Technische Sicherheitsmanagement Strom, das auf Grund der Kooperation der Verbände inzwischen mit einem gleichlautenden allgemeinen Teil für alle Sparten angeboten werden kann.

Ausschlaggebend für den großen Erfolg des TSM sind nicht nur die positiven Erfahrungen der bereits geprüften Unternehmen, sondern auch die große Akzeptanz seitens der Energieaufsichtsbehörden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das TSM nach der "Münsterlandstörung". Sowohl die Energieaufsichtsbehörde als auch die Bundesnetzagentur haben dem TSM nach der "Münsterlandstörung" bescheinigt, dass damit ein hervorragendes Instrument zur Qualitätssicherung zur Verfügung stehe, das allerdings noch weiter ausgebaut werden müsse.

Inzwischen haben bereits über 100 Unternehmen das TSM Strom durchgeführt. Etwa gleich viele befinden sich in der Vorbereitung. Dieser Infotag liefert die nötigen Hintergrundinformationen für Unternehmen, die sich zur Durchführung des TSM entschlossen haben und bietet gleichzeitig auch neue Aspekte für diejenigen, die bereits TSM-geprüft sind.

Zu Beginn des Infotages referiert Dipl.-Ing. Hartwig Roth vom VDN unter anderem über die Entstehung und Zielsetzuzng des TSM, über die Einführung in den Unternehmen sowie über TSM als Qualitätsnachweis betrieblicher Maßnahmen bei Großstörungen. Anschließend folgt ein Bericht über "Die Bedeutung der Selbstverpflichtung zum TSM aus der Sicht der Energieaufsichtsbehörde" sowie über die "Umsetzung von TSM Strom in die betriebliche Praxis".

Am Nachmittag stehen Erfahrungsberichte eines TSM-geprüften Stadtwerkes, eines TSM-geprüften regionalen Netzbetreibers sowie eines TSM-Prüfers auf dem Programm. Nach einem Vortrag über die "Rechtssicherheit in der betrieblichen Organisation" endet die Veranstaltung mit einer Abschlussdiskussion und Zusammenfassung durch den Tagungsleiter.

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