Stromquellen im Internet abrufbar

VDEW unterstützt EU-Initiative zur Stromkennzeichnung

Der Branchenverband VDEW unterstützt die Pläne der Europäischen Union, den Energiemix auf der Stromrechnung auszuweisen. Allerdings könne aus physikalischen Gründen nur die Zusammensetzung der Erzeugung, nicht aber die der Handels- und Transportmengen nachgewiesen werden. Der VDEW empfiehlt daher die Internetseiten der Versorger.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Die Stromwirtschaft unterstützt die Pläne der Europäischen Union, auf der Stromrechnung den Energiemix auszuweisen. "Für die Branche stehen die Wünsche der Kunden im Vordergrund. Wenn die Verbraucher Informationen über die Stromquellen wünschen, dann bekommen sie diese auch", erklärte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.

Die Verbraucherinformation stehe bei einer einfachen, sachlichen Darstellung des Energiemixes im Vordergrund. Beim Strom könne aus physikalischen Gründen die Zusammensetzung der Erzeugung, nicht aber die der Handels- und Transportmengen nachgewiesen werden. Daher werde beispielsweise bei Importen der durchschnittliche EU-Mix zugrunde gelegt. "Für weitergehende Informationen stehen dem Kunden die Geschäfts- und Umweltberichte, sowie die Internetseiten seines Lieferanten zur Verfügung," betonte Meller. Dieser Service sei bei vielen Stromversorger längst üblich.