Veranstaltungshinweis

VDEW und VDN informiern über Anreizregulierung

Der VDEW/VDN-Infotag "Anreizregulierung – Trimm-Dich-Pfad oder Eiger-Nordwand?" beschäftigt sich mit aktuellen Themen der Anreizregulierungsverordnung, die Mitte des Jahres verabschiedet werden soll. Unter anderem geht es dabei um Effizienzsteigerungsvorgaben für Unternehmen und der der Effizienzvergleich.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) und der Verband der Netzbetreiber (VDN) veranstalten am 5. Juni in Düsseldorf und am 12. Juni in Berlin den Infotag "Anreizregulierung - Trimm-Dich-Pfad oder Eiger-Nordwand?". Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die neue Anreizregulierungsverordnung. Als Referenten anderem Vertreter des BMWi, der BNetzA, Führungskräfte des Wirtschaftszweiges, Juristen, Wirtschaftsprüfer sowie VDEW-Vertreter zur Verfügung.

Die Veranstaltung richtet sich an Vorstand, Geschäftsführung, Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Regulierungsmanagement, Netzwirtschaft, Kaufmännisches Management, Finanz- und Rechnungswesen und Controlling. Die Teilnahmegebühr für Teilnehmer aus VDEW- und VDN-Mitgliedsunternehmen beträgt 695 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, Nicht-Mitglieder zahlen 945 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung

Die Anreizregulierungsverordnung soll Mitte des Jahres verabschiedet werden. Ihre Vorgaben werden die Regelungen des §21a EnWG konkretisieren. Das betrifft insbesondere die Ausgestaltung des Effizienzvergleiches und die Vorgaben für generelle und individuelle Produktivitätsentwicklungen. Die Verordnung muss aber auch Regelungen für den Umgang mit künftigen Investitionen enthalten und das daraus resultierende Spannungsfeld zu den geforderten Effizienzsteigerungen berücksichtigen.

Diese zentralen Themen werden zurzeit kontrovers diskutiert und stehen daher im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dabei sollen auch die Folgen des offensichtlich geplanten "Frontier-Ansatzes" beim Effizienzvergleich aufgezeigt werden. Zusammen mit der Festlegung einer generellen Produktivitätssteigerung für alle Netzbetreiber sind die daraus resultierenden Effizienzsteigerungsvorgaben für das einzelne Unternehmen beträchtlich und sollen aus Sicht der Branche, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesnetzagentur (BNetzA) dargestellt werden. Die Berücksichtigung von Investitionen im Rahmen der Netzentgelte und des Effizienzvergleiches ist ein weiterer wesentlicher Diskussionspunkt. Die BNetzA hat hierzu Ansätze für ein Konzept eines "technisch-wirtschaftlichen Anlagenregisters" entwickelt. Dagegen haben VDEW/VDN/VRE im Rahmen ihres Modellvorschlages zur Einführung der Anreizregulierung zum 1. Januar 2008 eine praktikable Lösung zur Vergleichbarrechnung der Netzbetreiber und zur Förderung von Investitionen vorgestellt.

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