Gute Bilanz bei Investition und Betrieb

VDEW rät zu Wärmepumpen

In der Anschaffung ist eine Wärmepumpe als Heizsystem zwar etwas teurer, dafür ermöglicht sie Einsparungen bei der Wärmedämmung und hat niedrigere Verbrauchs- und Betriebskosten. Das ergab eine Untersuchung des HEA beim VDEW - der nun zum Einbau dieser Technologie rät.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Wärmepumpen sind deutlich effizienter und umweltfreundlicher als Ölheizungen. Darauf weist jetzt der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) hin. Seinen Angaben zufolge erspart die Wärmepumpe im Vergleich zu einer Ölheizung dem Klima zwei Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Die Angaben resultieren aus einer Untersuchung des Fachverbandes für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA), der Wärmepumpe und Ölheizung in einem neuen Einfamilienhaus verglichen hat. Zwar sei eine Wärmepumpe mit 20 500 Euro teurer als ein Heizölkessel mit 16 500 Euro. Dafür ermögliche die hocheffiziente Wärmepumpe aber Einsparungen bei der Wärmedämmung von 6000 Euro. Unterm Strich sind die Investitionskosten der Wärmepumpe laut VDEW etwa 2000 Euro günstiger. Zudem seien die Verbrauchs- und Betriebskosten bei der Wärmepumpe um 35 Prozent niedriger als bei einer Ölheizung.