Statistik

VDEW: Privatstromverbrauch unterdurchschnittlich gestiegen

Der Stromverbrauch der privaten Haushalte in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren geringer angestiegen als der Gesamtverbrauch an Elektrizität. Nach Angaben des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), betrug der Verbrauch 2005 je Haushalt im statistischen Mittel im vergangenen Jahr 3.074 Kilowattstunden.

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Berlin (red) - Damit lag der Verbrauch etwa acht Prozent höher als vor zehn Jahren. Der Zuwachs sei deutlich niedriger als der Anstieg des gesamten Stromverbrauchs mit 13,4 Prozent, ermittelte der VDEW. Grund hierfür sei wachsendes Energiebewusstsein und der Trend zur Kleinfamilie "Die Stromkunden nutzen immer mehr Elektrogeräte. Sie entscheiden sich dabei aber oft für effiziente Technik und setzten sie energiebewusst ein", erklärte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller. Mit jeder gesparten Kilowattstunde Strom spare der Kunde im Bundesdurchschnitt rund 18 Cent.

Zur Bewertung des eigenen Stromverbrauchs nannte der Branchenverband Durchschnittswerte für die unterschiedlichen Haushaltsgrößen: Ein Single verbraucht im Mittel 1.790, ein Zwei-Personen-Haushalt 3.030 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr. Eine Familie mit drei Personen verbraucht nach VDEW-Angaben etwa 3.880 und ein Vier-Personen-Haushalt 4.430 kWh Strom im Jahr. Diese Orientierungswerte könnten helfen, Sparpotenziale zu ermitteln. Tipps zum rationellen Energieeinsatz gäbe es in Beratungsstellen der Stromunternehmen sowie im Internet.

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