Terminhinweis

VDEW-Kongress in Berlin: Stromwirtschaft diskutiert Wettbewerbskurs

Die Energiebranche trifft sich am 4. und 5. Juni in Berlin zum VDEW-Kongress "Stromwirtschaft zwischen Wettbewerb und Politik". Mehr als 800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden dann u.a. über die geplante Regulierungsbehörde, die europaweite Öffnung der Energiemärkte und den Wettbewerbskurs der deutschen Stromversorger diskutieren.

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Am 4. und 5. Juni veranstaltet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) in Berlin den Kongress "Stromwirtschaft zwischen Wettbewerb und Politik". Schon jetzt haben sich etwa 800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie von Politik und Behörden angemeldet.

Zentrales Thema wird wohl die geplante Regulierungsbehörde sein: "Sowohl aus Berlin als auch aus Brüssel droht eine bürokratische und kostentreibende Reregulierung", umschreibt VDEW-Präsident Werner Brinker die Auffassung des Verbandes. Zudem wird es um die volle Öffnung aller Strommärkte in der Europäischen Union (EU) gehen. Das Liberalisierungspaket, das Anfang Juni 2003 in Brüssel beschlossen werden soll, enthält nach VDEW-Angaben eine Fülle von Detailfragen, die auf europäischer Ebene politisch ausgehandelt werden müssten. Brinker: "Messlatte für alle Regelungen bleibt, was unterm Strich für die Verbraucher herauskommt."

Der Wettbewerbskurs der Stromversorger steht ebenfalls im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung. In dem Spitzenverband, der 1892 in Berlin gegründet wurde, sind 742 (2002: 748) Unternehmen ganz unterschiedlicher Größen, Aufgaben und Organisationsformen organisiert. Sie repräsentierten 95 Prozent des deutschen Strommarktes. Kleine private Betriebe zählten ebenso zu den VDEW-Mitgliedern wie Stadt- und Gemeindewerke, regionale und internationale Energiekonzerne sowie Händler und Energiedienstleister.

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