Veranstaltungshinweis

VDEW informiert über "Regulierung der Netzentgelte"

Der VDEW Dialog Aktuell am 15. Februar in Berlin beschäftigt sich mit den momentanen Kalkulationsgrundlagen für Nutzungsentgelte. Als Referenten stehen dabei Vertreter des VDEW, Führungskräfte des Wirtschaftszweiges sowie maßgebliche wirtschaftswissenschaftliche und juristische Gutachter zur Verfügung.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Kalkulationsgrundlagen fur Netznutzungsentgelte werden durch neue Vorgaben grundlegend verändert. In diesem VDEW Dialog Aktuell wird eine Umsetzung der Anreizregulierung diskutiert. Dabei werden Vor- und Nachteile möglicher Ansätze mit Blick auf das europäische Ausland erörtert.

Die Veranstaltung findet am 15. Februar 2005 im Steigenberger Hotel in Berlin statt und wird vom VWEW Energieverlag organisiert. Sie richtet sich an Mitarbeiter der Bereiche Geschäftsführung, Rechnungswesen, Controlling sowie Regulierungsmanagement aus Energieversorgungsunternehmen sowie energie- und wirtschaftspolitische Sprecher der Parteien, Mitglieder des Bundestages, Mitarbeiter des BMWA, des BMU sowie der RegTP. Die Teilnahmegebühr beträgt 880 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, für Mitglieder aus CDEW-Mitgliedsunternehmen beträgt die Gebühr 680 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Die Novellierung des EnWG aufgrund der EG-Beschleunigungsrichtlinie ist in seine abschließende Phase getreten. Durch die Festlegungen zur Netzentgeltermittlung im neuen Energiewirtschaftsrecht sowie insbesondere durch die Vorgaben der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) werden die Kalkulationsgrundlagen bei den Netznutzungsentgelten grundlegend verändert. Die gegenwärtige Zielstellung des Gesetz- und Verordnungsgebers scheint primär in der unmittelbaren Absenkung der Netznutzungsentgelte zu liegen.

Welche Auswirkungen werden die Regelungen der StromNEV bei der Ermittlung der kalkulatorischen Abschreibungen, der Eigenkapitalverzinsung und den kalkulatorischen Steuern in der Praxis haben? Zu prüfen ist, ob unter den künftigen Rahmenbedingungen auch weiterhin die Nettosubstanzerhaltung und eine kapitalmarktorientierte Verzinsung für den Investor gewährleistet ist.

Ergänzend zur Kalkulation wird gegenwärtig im Rahmen der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes über die Umsetzung einer Anreizregulierung diskutiert. Mit Blick auf das europäische Ausland werden hierzu Vor- und Nachteile möglicher Ansätze erörtert. Darüber hinaus liefern Verbandsvertreter des VDEW einen Überblick über den Verlauf der aktuellen Gespräche des Dachverbandes mit der Politik, dem Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie der Regulierungsbehörde.

Als Referenten und Podiumsteilnehmer stehen unter anderem Dipl.-Kfm. Dr. Reinold Kaldewei von der RWE Transportnetz Strom GmbH, Prof. Dr. Matthias Schmidt-Preuß vom Institut für öffentliches Recht, Dipl.-Ökonom Bernhard Wiesner von der E.ON Netz GmbH sowie Vertreter des VDEW zur Verfügung.

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