Veranstaltungshinweis

VDEW informiert über Gleichbehandlungsbeauftragte im EVU

Die VDEW/VWEW-Informationsveranstaltung beschäftigt sich mit dem Gleichbehandlungsprogramm in Energieversorgungsunternehmen. Bisherige Erfahrungen und künftige Anforderungen werden diskutiert. Der Informationstag findet am 21. September im Hotel Mercure in Düsseldorf statt.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Veranstaltung "Der/Die Gleichbehandlungsbeauftragte im EVU - Aktuelle Informationen und erste Erfahrungen" bietet eine Plattform zur Diskussion bisheriger Erfahrungen und künftiger Anforderungen aus dem Gleichbehandlungsprogramm.

Die Veranstaltung findet am 21. September 2006 im Mercure Düsseldorf Nord statt. Die Teilnahmegebühr beträgt für Teilnehmer aus VDEW-Mitgliedsunternehmen 690 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer, für Nicht-Mitglieder 890 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Aus der Veranstaltungsbeschreibung:

Ein Jahr Gleichbehandlungsprogramm im Energieversorgungsunternehmen: Welche Erfahrungen haben Gleichbehandlungsbeauftragte in dieser Funktion gemacht? Welche künftigen Anforderungen sind zu bewältigen? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden? Wie sieht die Zukunft des Unbundling aus?

Die VDEW-Veranstaltung will diesen Fragen nachgehen und eine Plattform zur Diskussion bisheriger Erfahrungen und künftiger Anforderungen aus dem Gleichbehandlungsprogramm bieten. Nach § 8 Absatz 5 EnWG mussten Energieversorgungsunternehmen, die nicht unter die de-minimis-Regel fallen, ein Gleichbehandlungsprogramm erstellen und einen Gleichbehandlungsbeauftragten benennen, der das Programm überwacht. Zum 31. März 2006 war der erste Gleichbehandlungsbericht zu veröffentlichen und den Regulierungsbehörden vorzulegen, der zweite Bericht steht zum 31. März 2007 an.

Die Veranstaltung verschafft Ihnen einen Überblick über die Themen, die für die Umsetzung des Gleichbehandlungsprogramms einen Schwerpunkt bilden. Am Vormittag werden Praktiker aus den Unternehmen über ihre neue Rolle als Gleichbehandlungsbeauftragte, über die Maßnahmen zur Umsetzung des Programms sowie die inhaltlichen Bausteine des zweiten Gleichbehandlungsberichts referieren. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Auswirkungen der Festlegungen der Bundesnetzagentur zu Prozessen und Datenformaten auf die Arbeit des Gleichbehandlungsbeauftragten. Aus erster Hand erfahren Sie von der BNetzA mehr über die aktuellen Anforderungen an die informatorische Entflechtung, die Erwartungen an die Weiterentwicklung der Gleichbehandlungsprogramme sowie die Inhalte des zweiten Berichts.

Am Nachmittag stehen arbeitsrechtliche Aspekte und die Rolle des Betriebsrats beim Gleichbehandlungsprogramm im Mittelpunkt. Außerdem erhalten Sie aktuelle Informationen zur Zukunft des Unbundling und den von EU-Seite zu erwartenden Entwicklungen.

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