Gemeinsam stärker

VDEW Hessen/Rheinland-Pfalz: "Politik braucht das Know-how der Verbände"

Künftig werden die VDEW-Landesgruppen Hessen und Rheinland-Pfalz gemeinsam unter der Führung von Horst H. Blechschmidt agieren. Sein Credo: "Politik braucht Verbände - und gerade kleine und mittlere EVU sind auf ein gute Lobbyarbeit angewiesen." Dabei sei der VDEW die "zentrale Interessensvertretung der deutschen Elektrizitätswirtschaft".

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Bei der Feier des 50jährigen Gründungstages der VDEW-Landesgruppe Hessen gestern in Darmstadt wurde die Fusion mit der Landesgruppe Rheinland-Pfalz besiegelt. Neuer Chef Horst H. Blechschmidt, Vorstandsvorsitzender der HEAG, der bisher die Landesgruppe Hessen führte. Sein Credo: "Politik braucht Verbände - und gerade kleine und mittlere EVU sind auf ein gute Lobbyarbeit angewiesen."

Die Grüße der Hessischen Landesregierung überbrachte Finanzminister Karlheinz Weimar. In seinem Grußwort unterstrich er die Bedeutung einer preiswerten, sicheren und umweltverträglichen Stromversorgung. Die deutsche Elektrizitätswirtschaft sei diesem Anspruch in den vergangenen Jahrzehnten vollauf gerecht geworden. Er zeigte sich auch beeindruckt davon, wie die deutschen Stromversorger die Öffnung der Märkte "verkraftet" hätten und in Europa zu den Wegbereitern der liberalisierten Strommärkte gehörten. Dr. Eberhard Meller, VDEW-Hauptgeschäftsführer, betonte, dass der VDEW "die zentrale Interessenvertretung der deutschen Elektrizitätswirtschaft" sei. Der Spitzenverband wirke bei der politischen Willensbildung mit, indem er Fakten und Argumente in die jeweilige politische Entscheidungsfindung einbringe: "Es gibt kein Energiegesetz, in das nicht unser Know-how eingeflossen ist. Wenn es uns dann noch gelingt - sozusagen im Vorfeld - auf die Beseitigung von unpraktikablen oder zu teuren Lösungen hinzuwirken, dann sind wir zufrieden."