"Zentrale Anliegen"

VBEW spricht sich für Energieeffizienz und Klimaschutz aus

Der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) spricht sich für ambitionierten Klimaschutz und eine Steigerung der Energieeffizienz aus. Dabei dürften aber Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Fokus geraten. So befürwortet der Verband eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - 80 Prozent des Stroms in Bayern werden CO2-frei erzeugt, da der Großteil der Energie aus Kernenergie und Wasserkraft stammt. Daher setzt sich der VBEW für eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und eine Sicherung der Erzeugung aus Wasserkraft ein. Der Verband fordert eine effizientere Förderung der erneuerbaren Energien. Solarstrom sei teuer und könne zur Deckung des Strombedarfs praktisch keinen Beitrag leisten, jedoch könne Biomasse auf längere Sicht 16 Prozent des Stromverbrauchs decken, wie eine VBEW-Studie ergeben habe. Der Anteil der Biomasse an der Stromerzeugung sei seit 2003 bereits um knapp 40 gesteigert worden.

Mit Blick auf die von der Bundesregierung geforderte dreiprozentige Steigerung der Energieeffizienz pro Jahr und die Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020, betont der VBEW, dass die Steigerung der Energieeffizienz und die effiziente Nutzung der Erneuerbaren Energie zentrale Anliegen der bayerischen Stromwirtschaft bleiben. Mehr als eine halbe Milliarde Euro hätten die bayerischen Energieunternehmen in den letzten fünf Jahren in innovative Kraftwerkstechnologien mit hohen Wirkungsgraden wie z.B. die Kraft-Wärme-Kopplung investiert.