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EEG-UmlageDa immer mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird, erhöhen sich die Abgaben für die EEG-Umlage. Dies wird nach Ansicht des VBEW besonders die Strompreise in Bayern erhöhen. Zudem steigen durch nötige Investitionen in Stromnetze auch die Netzentgelte an, was sich ebenfalls auf den Strompreis auswirkt.
München (red) - Zum Jahreswechsel steigt die EEG-Umlage für die Vergütung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien für jede an den Endverbraucher gelieferte Kilowattstunde von rund 1,2 auf über 2 Cent an, so Jörn-Helge Möller, Geschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V., kurz VBEW. Insgesamt müssten 2010 in Deutschland mindestens 12,7 Milliarden Euro an Vergütungen an die Anlagenbetreiber ausgezahlt werden.
Von den Fördersummen der EEG-Umlage entfällt ein gutes Drittel auf die Stromerzeugung aus Windenergie, ein weiteres Drittel auf die Erzeugung aus Biomasse und knapp das letzte Drittel auf die Photovoltaik, die aber nur mit rund 9 Prozent zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien beiträgt. Diese Gelder kommen beim Betreiber einer EEG Anlage wie zum Beispiel einer installierten Solaranlage direkt an.
Da in Bayern der Bau von EEG-geförderten Anlagen besonders hoch sei, sind zudem noch Investitionen in den Ausbau der Stromnetze nötig. Beispielsweise ist Bayern das Bundesland mit der höchsten Dichte an Solaranlagen. Dies führte zu einem Anstieg der Netzentgelte, so der VBEW. Netzentgelte sind Gebühren, die Stromanbieter an den Netzbetreiber bezahlen müssen, damit sie deren Stromnetze nutzen dürfen. Die Netzentgelte machen dem Verband zufolge rund ein Viertel der Stromrechnung aus.
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