Heizung, Computer & Co.

VBEW gibt Tipps zum Energiesparen im Büro

Energieverbrauch am Arbeitsplatz ist eine relevante Kostengröße. Abhängig von der Betriebsgröße lassen sich durch wenige Handgriffe leicht Beträge von mehreren Tausend Euro im Jahr einsparen. Die vermiedenen Energiekosten entlasten die Firma von unnötigen Ausgaben und die Umwelt von unnötigem CO2-Ausstoß.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

München (red) - Erhebliches Einsparpotential bietet vor allem die Raumheizung aber auch so manche Stromanwendung, informiert der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft e. V. (VBEW). Viele PCs, Bildschirme, Server, Drucker und Kopierer benötigen unnötig Strom, weil sie bei Büroschluss nicht ausgeschaltet werden und auf Standby weiterlaufen.

Ein Computer einschließlich Monitor und Drucker verbraucht im Standby etwa 25 Watt, ältere Geräte auch deutlich mehr, so der Verband. Bei einem täglichen "Leerlauf" von etwa 16 Stunden und an den Wochenenden fallen dafür Stromkosten von etwa 25 Euro im Jahr pro Arbeitsplatz an, was bei 40 Computer schon 1000 Euro Einsparpotential ergibt. Darum rät der VBEW, bei längeren Besprechungen und nach Büroschluss den PC herunterzufahren sowie Monitore und andere Peripherie-Geräte am Netzschalter abzuschalten. Bequem für alle Geräte geht das mit einer schaltbaren Steckdosenleiste.

Die Lichtleistung von Geräten wie Beamer oder Projektoren sollte, angepasst an die Raumgröße, dem tatsächlichen Bedarf entsprechen. Wenn die Geräte nicht benötigt werden, sollten sie natürlich ebenfalls ausgeschaltet werden. Auf Fluren, in Teeküchen oder Lagerräumen bietet die Beleuchtung weiteres Sparpotential, da diese nicht durchgehend angeschaltet sein muss. Mittlerweile werden optisch ansprechende Leuchten mit Bewegungsmelder im Handel angeboten. Meist hält sich dort niemand länger auf, so dass auch die Raumtemperatur reduziert werden kann, rät der VBEW.

Die Kostenbelastung der Unternehmen gehe am stärksten zurück, wenn am Feierabend und besonders am Wochenende die Heizung heruntergedreht wird. Fenster sind dann zu verschließen. Schon ein Grad Celcius Raumtemperatur weniger spare bis zu sechs Prozent der Heizkosten ein.