Angespannte Lage

VBEW: Durch Hochwasser weniger Strom aus Wasserkraft

Auch in Bayern mussten aufgrund des Hochwassers verschiedene Wasserkraftwerke abgeschaltet werden. Probleme bereitet den Kraftwerksbetreibern vorallem das viele Schwemmgut. Zudem müssen Dämme gesichert und überwacht und die Kraftwerke - neben der automatischen Überwachung - durch zusätzliches Personal Tag und Nacht betreut werden.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Durch das Hochwasser der letzten Tage ist die Stromerzeugung aus Wasserkraft in Bayern zurückgegangen, meldet der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft, VBEW. Insbesondere kleinere Wasserkraftwerke mussten für drei bis vier Tage abgeschaltet werden. Auch große Anlagen haben ihre Leistung reduziert oder gingen ganz vom Netz.

Zusätzlich wurden die Wehre geöffnet, um die großen Wassermengen zu beherrschen. Insbesondere an der Donau sei wegen der vielen Zuflüsse noch nicht abzuschätzen, wie hoch der Wasserpegel wirklich steigen wird. In Füssen wurde ein 30-jähriges Hochwasser beobachtet. Dank der Speicherwirkung des Forggensees hätte die Hochwassersituation am Lech aber entschärft werden können. Die Wasserkraftwerke an der Isar hingegen seien nicht so stark betroffen. Probleme bereitet den Kraftwerksbetreibern zum einen das viele Schwemmgut. Zum anderen muss ein hoher Aufwand an Vorsorgemaßnahmen betrieben werden. So müssen beispielsweise Dämme gesichert und überwacht und die Kraftwerke - neben der automatischen Überwachung - durch zusätzliches Personal Tag und Nacht betreut werden.

und 16 Prozent des in Bayern erzeugten Stroms stammt aus Wasserkraft.