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VBEW: Der sommerlichen Hitze mit der Wärmepumpe trotzen

Passend zu den derzeitigen, heißen Temperaturen haben die bayrischen Elektrizitätsversorger nochmals auf die Vorteile einer Wärmepumpe hingewiesen. Denn diese eignet sich auch zum Kühlen, da sie die im Erdreich gespeicherte Kälte ins Wohnzimmer transportieren kann. Allein in Bayern liegen derzeit 1500 Förderanträge vor.

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Mit der Wärmepumpe kann man heizen. Richtig. Doch nicht nur das. Wärmepumpen eignen sich auch zum Kühlen, meldet der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW), passend zu den derzeitigen Temperaturen. Die im Erdreich gespeicherte Kälte kann über eine modifizierte Wärmepumpe ins Wohnzimmer transportiert werden. Das Heizsystem mit der besten Ökobilanz dient dann auch als Klimaanlage.

Die Zahl der Förderanträge für Wärmepumpen ist nach VBEW-Auskunft seit den 90er Jahren stetig gestiegen und liegt allein in Bayern derzeit bei etwa 1500 pro Jahr. Vorrangiger Sinn und Zweck einer solchen Installation ist es, die Wärme von Außenluft, Erdreich oder Grundwasser im Winter zu nutzen, um damit die eigenen vier Wände zu wärmen. Jedoch nur wenige wissen, dass die Wärmepumpe auch als Klimaanlage funktionieren kann. Dabei unterscheidet der Fachmann zwischen "passivem" und "aktivem" Kühlbetrieb. Beim passiven Kühlbetrieb wird, ohne Einschalten der Wärmepumpe, die unmittelbar im Erdreich gespeicherte Kälte genutzt. Der Energieaufwand beschränkt sich auf den Stromverbrauch der Umwälzpumpen. Dies ist aus energetischer Sicht der optimale Kühlbetrieb und reicht in vielen Fällen aus, das Raumklima angenehm zu gestalten. Beim aktivem Kühlbetrieb wird die Wärmepumpe in Kühlfunktion hinzugeschaltet, den Wohnräumen so weitere Wärme entzogen. Diese entnommene Wärme kann beispielsweise im Erdreich gespeichert werden.

Zusätzlich zum Kühleffekt im Haus wird die Erde dadurch für die Heizperiode im Winter wieder aufgeladen. Ebenso sinnvoll kann es sein, mit der abgeführten Wärme das Wasser für die Dusche oder das Schwimmbad zu erwärmen.