Nach starken Schneefällen

VBEW: Bayerische Stromnetze sind sicher

Nach den starken Schneefällen in Niederbayern hat der bayrische Stromversorger VBEW heute erneut auf die Sicherheit seines Stromnetzes hingewiesen. Durch die steten Investitionen sei man auf derartige Naturkatastrophen gut vorbereitet, Störungs- und Krisenmanagement funktioniere.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Trotz heftiger Schneefälle in den vergangenen Tagen war die Stromversorgung in Bayern uneingeschränkt gesichert. Darauf wies heute der Verband der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW) hin. "Wir haben ein Stromnetz, das auch erheblichen Belastungen in kritischen Wetterlagen standhält", sagte Dr. Christoph Praël, VBEW-Geschäftsführer. So liege der letzte nennenswerte Stromausfall aufgrund von Schnee in Bayern schon mehr als zehn Jahre zurück.

Das Stromnetz in Bayern sei in einem sehr guten Zustand, führte der VBEW aus. Laut Verband haben die bayerischen Stromversorger die jährlichen Investitionen in ihre Netze von 200 auf über 300 Millionen Euro gesteigert. Da Stromausfälle durch Naturkatastrophen nicht völlig ausgeschlossen werden können, sei man auch darauf gut vorbereitet. Das Störungs- und Krisenmanagement im Freistaat werde in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, THW und Katastrophenschutz optimiert, um die Auswirkungen eines Stromausfalls zu mildern und die Versorgung schnell wieder herzustellen. Wer für alle Notfälle gerüstet sein will, sollte eine batteriebetriebene Taschenlampe und Radio, eventuell auch einen Gaskocher bereithalten, rät der VBEW.

"Nirgendwo fällt Strom so selten aus wie bei uns", erläuterte Praël stolz. Pro Jahr und Kunde liege die Ausfallzeit in Deutschland bei knapp 20 Minuten - in Frankreich dagegen bei einer, in Norwegen sogar bei vier Stunden. Diese hohe Ausfallsicherheit resultiere unter anderem aus dem großräumig vermaschten Stromnetz, in dem die Versorgung über zwei Leitungen abgesichert ist. In witterungsgefährdeten Gegenden sei das Netz besonders sicher ausgelegt.