Strom-News
Kaltes WinterwettersDas strenge Winterwetter hat viele Teile Deutschlands im Griff. Aus diesem Grund wollen die Berliner Strom- und Gasanbieter Vattenfall und Gasag einigen säumigen Zahlern einen Aufschub gewähren und vorerst auf eine Sperrung von Strom- und Gasanschlüssen verzichten.
Berlin (ddp-bln/red) - Wegen des anhaltend strengen Winterwetters wollen die Berliner Energieversorger Vattenfall und Gasag auch weiterhin säumigen Zahlern Aufschub gewähren. In den vergangenen drei Wochen habe Vattenfall in rund 1000 Fällen auf die Sperrung von Strom- oder Gasanschlüssen verzichtet, sagte ein Unternehmenssprecher dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Die Gasag gewährte nach eigenen Angaben 350 Kunden Aufschub.
Anfang Januar hatten sich beide Unternehmen bereit erklärt, vorerst auf Sperrungen zu verzichten und allen säumigen Kunden verstärkt Kulanzlösungen anzubieten, nachdem Berlins Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke) sie dazu aufgefordert hatte. An dieser Regelung wollten Gasag und Vattenfall vorerst festhalten, hieß es. Die witterungsbedingte Kulanzlösung könnten allerdings nicht die Probleme beheben, die oft hinter sich anhäufenden Schulden steckten, sagte ein Vattenfall-Sprecher der Zeitung. "Der verbrauchte Strom muss irgendwann bezahlt werden."
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Der drittgrößte deutsche Energiekonzern Vattenfall hat gemäß den Vorgaben der EU-Kommission das deutsche Stromgeschäft des Stromanbieters Nuon verkauft. Mit Wirkung zum Jahresanfang 2010 solle die Nuon Deutschland GmbH an den Kommunalversorger Südwestfalen Energie und Wasser AG (SEWAG) verkauft werden.
Der belgische Stromnetzbetreiber Elia System Operator hat Interesse am deutschen Höchstspannungsnetz des drittgrößten deutschen Energieversorgers Vattenfall Europe. In Betracht komme der Kauf der Kontrollmehrheit am 50-Hz-Übertragungsnetz, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Brüssel mit. Die Verhandlungen hätten begonnen.
Der Berliner Gasversorger Gasag richtet sein Geschäft neu aus und will in die Energieerzeugung einsteigen. "Lokale Gas-Kraftwerke, die Wärme und Strom gleichzeitig produzieren, sind ein sehr vielversprechendes neues Geschäftsfeld für uns", sagte Gasag-Vorstand Andreas Prohl der Berliner Zeitung.
Die Berliner Verbraucherzentrale reicht eine Klage gegen den Gasanbieter Gasag ein, um die Rückzahlung überhöhter Entgelte einzufordern. Das sei die Konsequenz aus zwei gescheiterten Schlichtungsgesprächen mit Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke), teilte die Verbraucherzentrale am Donnerstag in Berlin mit.
Vattenfalls Stromnetz-Verkauf an ein Konsortium aus Deutscher Bank, Allianz und Goldman Sachs war schon so gut wie sicher, doch nun hat Vattenfall das Bieterverfahren wieder für weitere Interessenten geöffnet. Grund: Vattenfall will mehr Geld für sein Netz.Strompreise vergleichen
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