Vorbild

Vattenfall Europe für modernen Arbeitsschutz ausgezeichnet

Die Vattenfall Europe Mining & Generation hat in diesem Jahr den Arbeitsschutzpreis "Johannes Bube" für "vorbildlichen Arbeitsschutz beim Neubau des Pumpspeicher-Kraftwerks Goldisthal" bekommen. Für den Energieversorger war die maximal mögliche Sicherheit aller auf der Baustelle Beschäftigten zentrales Anliegen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Für vorbildlichen Arbeitsschutz beim Neubau des größten deutschen Pumpspeicher-Kraftwerks in Goldisthal (Thüringen) wurde Vattentall Europe Mining & Generation jetzt ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt anlässlich des 124 Thüringer Arbeitsschutztages an der Uni Jena den "Johannes Bube"-Preis vom zuständigen Minister für Soziales, Familie und Gesellschaft Dr. Klaus Zeh.

Der jährlich verliehene Thüringer Arbeitsschutzpreis "Johannes Bube" belohnt innovative und modellhafte Lösungen zur sicherheitsgerechten und gefährdungsfreien Gestaltung von Arbeitsplätzen, Technologien und Produkten. Die Vermittlung von guten Praxisbeispielen beim modernen Arbeitsschutz an eine breite Öffentlichkeit steht hierbei im Mittelpunkt.

Der sechs Jahre dauernde Bau des modernsten Pumpspeicher-Kraftwerks in Europa war auch sicherheitstechnisch ein Großprojekt. Für Tunnel- und Kavernenbau mussten knapp 450 000 Kubikmeter Felsen und Erdreich bewegt werden. Hierfür und den Bau der Staubecken wurden 2500 Tonnen Sprengstoff verbraucht. Für die technische Ausstattung des Kraftwerks galt es unter anderem Turbinen und Transformatoren mit bis zu 240 Tonnen Gewicht zu transportieren.

Für Vattenfall Europe Mining & Generation war während des Neubaus die maximal mögliche Sicherheit aller auf der Baustelle Beschäftigten zentrales Anliegen. Obwohl die neue Baustellenverordnung zum Arbeitsschutz bei Baubeginn noch nicht in Kraft war, wurden ihre Anforderungen bereits eingehalten. Darüber hinaus ergänzten zusätzliche Details die rechtlichen Vorgaben für den Tunnelbau. "Erfahrungswerte aus unseren großen Kraftwerksprojekten sind allesamt in das Vorhaben eingeflossen und zielstrebig weitererentwickelt worden", betont Vorstandsmitglied Reinhardt Kassa. Für die Sicherheit der zwischenzeitlich rund 540 Ingenieure, Techniker und Facharbeiter wurden eigens vier Fachleute benannt.