Bei Überprüfungen

Vattenfall entdeckt erneut Schädem an AKW Krümmel

Im schleswig-holsteinischen Atommeilers Krümmel wurden weitere Schäden entdeckt, zwei weiteren Amaturen wiesen Risse auf. Bei Untersuchungen in Brünsbüttel seien es jedoch nach den Auffälligkeiten der vergangengen Woche keine Sicherheitsmängel festgestellt worden, so Vattenfall.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Nachdem letzte Woche Risse in Absaugleitungen und einer Armatur des AKW Krümmel gefunden wurden, sind nun an zwei weiteren Amaturen Risse festgestellt worden. Die Mängel wurden der zuständigen Aufsichtsbehörde mitgeteilt, so Vattenfall. Das Kraftwerk werde erst wieder ans Netz gehen, "wenn alle offenen Fragen geklärt und alle notwendigen Maßnahmen getroffen worden sind", verspricht der Kraftwerksbetreiber.

Bei der Untersuchung von Dübel im Kraftwerk Brunsbüttel habe es keine Hinweise auf Sicherheitsmängel gegeben. Letzte Woche waren an Halterungen von Rohrleitungen und anderen Systemen Auffälligkeiten - einzelne nicht spezifikationsgemäß gesetzte Dübel sowie zu große Bohrlöcher oder fehlende Unterlegscheiben auf Dübelplatten - festgestellt worden. Nach derzeitiger Bewertung lägen aber keine Befunde vor, "die die sicherheitstechnischen Anforderungen der betroffenen Systeme bei einem Störfall beeinträchtigen", teilt Vattenfall mit. Die Aufsichtsbehörde sei auch über diesen Zwischenstand informiert worden.