Strom-News
UmwidmungVom Tagebau zum Weinanbaugebiet: Eine sechs Hektar große Weinanbaufläche ist am Montag im rekultivierten Gelände des Tagebaus Welzow-Süd im Landkreis Spree-Neiße offiziell eröffnet worden. Eigentümer des Geländes ist der Stromanbieter Vattenfall.
Welzow (ddp/red) - Der Energiekonzern Vattenfall Mining Europe als Eigentümer des Areals ließ in den vergangenen beiden Wochen auf dem künstlich aufgeschütteten Weinberg 26.000 Rebstöcke pflanzen. Der Berg ist 28,5 Meter hoch und weist in für den Weinanbau optimaler Süd-Süd-West-Ausrichtung eine Neigung von elf Grad auf.
"Die Herstellung einer möglichst vielfältigen, attraktiven und nachhaltig wieder nutzbaren Bergbaufolgelandschaft ist eines der Kernanliegen des Braunkohlenplanes", sagte die Abteilungsleiterin der gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg, Kathrin Schneider. Der Weinanbau sei ein innovativer, belebender und zukunftsorientierter Ansatz. "Die Region erhält mit dem Wolkenberg außerdem eine ganz besondere Attraktion", fügte Schneider hinzu.
Die erste Ernte wird für das Jahr 2012 erwartet. Ab 2015 sollen die Rebstöcke die vollen Erträge bringen, so dass der erste Wein im Jahr 2016 in den Verkauf gehen könnte. Der künftige Pächter des Wolkenberges könne mit rund 42.000 Litern Wein pro Jahr kalkulieren, hieß es. Das entspreche mehr als 55.000 Flaschen Wein.
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Im Heizkraftwerk Senftenberg sollen bereits im Juni mit Hilfe von Rauchgas Mikroalgen zum Wachsen gebracht werden. Mikroalgen sollen das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) aus dem Rauchgas binden und damit Biomasse erzeugen. Ziel des Projekts ist es herauszufinden, welche Algenarten das höchste Potenzial haben.
Der Stromanbieter Vattenfall rechnet wegen des Photovoltaikbooms für kommendes Jahr mit Strompreissteigerungen von etwa zehn Prozent. Schuld daran sei die hohe Zahl neuer Solaranlagen. Die geplante Senkung der Solarförderung sei bei dieser Rechnung schon einkalkuliert.
Im stillgelegten Kernkraftwerk Krümmel ist es erneut zu einem meldepflichtigen Ereignis gekommen. Techniker entdeckten bei Inspektionsarbeiten bereits am vergangenen Freitag ein Leck im Gehäuse einer Kühlwasserpumpe. Der Meiler war im Juli vergangenen Jahres vom Netz genommen worden.
Der drittgrößte deutsche Energiekonzern Vattenfall will keine Restlaufzeiten mehr vom AKW Krümmel auf das AKW Brunsbüttel übertragen. Der 2007 beim Bundesumweltministerium gestellte Antrag auf Übertragung von Stromproduktionsrechten sei zurückgezogen worden, teilte Vattenfall Europe mit.
Vattenfall hat sein deutsches Stromübertragungsnetz verkauft. Käufer seien der belgische Netzbetreiber Elia und die australische Beteiligungsgesellschaft IFM, wie der Konzern am Freitag in Stockholm mitteilte. Der Kaufpreis belaufe sich auf 810 Millionen Euro. Strompreise vergleichen
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