Noch Fördermittel

UVS: Solarenergie gegen Sommerhochwasser

Mit Hilfe der solaren Stromerzeugung können allein bis zum Jahr 2020 mehr als 180 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden. Aus diesem Grund appelliert die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) an Politik und Verbraucher, den Ausbau der Solartechnik weiter zu beschleunigen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die stärkere Nutzung von Solarenergie ist unverzichtbar für einen wirksamen Klimaschutz. Deshalb appelliert die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) an Politik und Verbraucher, den Ausbau der Solartechnik weiter zu beschleunigen. In diesem Jahr warten nach Verbandsangaben noch ausreichend Fördermittel für den Bau zahlreicher Solaranlagen auf Abruf.

Carsten Körnig, ehemaliger Klimaexperte von Greenpeace und Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft sieht in den jüngsten Klimaschäden einen weiteren Beleg: "Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energieträger ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll und längst überfällig." Klima- und Finanzexperten großer Versicherungen warnen seit Jahren vor den Folgen der Klimakatastrophe und fordern eine Reduzierung des Energieverbrauchs aus fossilen Energieträgern sowie die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen. Mit Hilfe der solaren Stromerzeugung können allein bis zum Jahr 2020 mehr als 180 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden. Durch den schnellen Umbau der Energieversorgung ist bis zum Jahr 2050 eine Reduzierung der Kohlendioxid - Emissionen von über 85 Prozent realisierbar, hat eine Expertenkommission des Deutschen Bundestages jüngst ermittelt.

Vom Wachstum der Solarenergie profitieren Wirtschaft und Umwelt gleichermaßen. Schon heute werden durch die Nutzung von Solarwärme jährlich 500 000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden und 200 Millionen Liter Öl eingespart. Das entspricht 6700 vollgetankten Öllastern. Carsten Körnig: "Mit einer eigenen Solaranlage kann jeder Bürger persönlich zur Vermeidung zukünftiger Hochwasserkatastrophen beitragen." Energieversorger bieten Solaranlagenbetreibern attraktive Förderkonditionen. So wird z.B. jede ins öffentliche Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom mit 48,11 Cent vergütet. Die Errichtung von Solaranlagen zur Wärmegewinnung wird in der Regel mit 500 bis 1000 Euro staatlich subventioniert.

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