Solarminister

UVS fordert: Ausbau erneuerbarer Energien soll Staatsziel werden

Als eine "gesellschafts- und generationsübergreifende Aufgabe" hat die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft den Ausbau der regenerativen Energien bezeichnet. Aus diesem Grund fordert der Verband die Schaffung eines Ministeriums für erneuerbare Energien und Klimaschutz. Zudem solle der Ausbau im Grundgesetz verankert werden.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Solarbranche fordert die Schaffung eines Ministeriums für Erneuerbare Energien und Klimaschutz. Mit der Anregung zur Aufnahme eines "Solarministers" ins Bundeskabinett soll dem Anspruch auf eine angemessene Interessenvertretung neuer Energietechnologien innerhalb der Bundesregierung Nachdruck verliehen werden. Der Ausbau erneuerbarer Energien zu einer tragenden Säule der Energieversorgung müsse zudem zum Staatsziel erhoben und im Grundgesetz verankert werden, so die Erwartungen der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS).

UVS-Geschäftsführer Carsten Körnig begründet die die Vorderung: "Die Erschließung erneuerbarer Energiequellen ist eine gesellschafts- und generationsübergreifende Aufgabe und eine der größten industrie- und umweltpolitischen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Sie bedarf einer besonderen Vorrangstellung in der Politik. Um aus genialen technischen Lösungen einen Exportschlager, Job- und Wirtschaftsmotor zu kreieren müssen Erneuerbare Energien zur Chefsache werden. Ihr Ausbau erfordert die Bündelung von Wirtschaftskompetenz, ökologischer Vernunft und politische Intelligenz in einem Ressort."