Offshore

US-Investor will deutschen Nordsee-Windpark finanzieren

Der US-amerikanische Investor Blackstone will 1,3 Milliarden Euro in deutsche Windparks stecken. Vor der Nordseeküste entsteht der Offshore-Windpark "Nördlicher Grund", für den das Unternehmen die Genehmigung erworben hat. Ab 2013 sollen dort insgesamt 64 Turbinen aufgestellt werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Der Abschluss der Bauarbeiten sei für 2016 geplant. Zugleich gab das Unternehmen bekannt, dass die Finanzierung für den Windpark "Meerwind" abgeschlossen ist. In diesen Windpark mit seinen 80 Turbinen fließen zusammen 1,2 Milliarden Euro. Es ist der erste von privaten Investoren finanzierte Offshore-Windpark in Deutschland.

Siemens soll Windkraftanlagen bauen

Den Auftrag zum Bau der Windenergieanlagen im Windpark "Meerwind" erhielt derweil Siemens, wie der Konzern in München mitteilte. Die Anlagen haben demnach eine Leistung von je 3,6 Megawatt und einen Rotordurchmesser von 120 Metern. Der Windpark soll nach seiner Fertigstellung Strom für 400.000 Haushalte liefern. Nach eigenen Angaben ist es für Siemens der sechste Auftrag aus Deutschland für Windkraft aus dem Meer.