Ernstfall

US-Atomkraft bei Harrisburg "ernsthaft bedroht"

Das Atomkraftwerk "Three Mile Island" im US-Bundesstaat Pennsylvania ist Zeitungsberichten zufolge "ernsthaft bedroht" worden. Es besteht höchste Alarmbereitschaft, die 800 Mitarbeiter arbeiten zunächst jedoch wie geplant weiter.

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Nach den terroristischen Anschlägen auf New York ist nichts mehr so, wie es einmal war. Nicht nur, dass die Grausamkeit kaum noch zu überbieten ist. Auch die Diskussion über weitere mögliche Ziele wird immer abstruser. Während in Deutschland die Sicherheit von Atomkraftwerken bei eventuellen Flugzeugangriffen noch immer umstritten ist, wird das Horrorszenario in den USA zu bitterer Realität: Das Atomkraftwerk "Three Mile Island" bei Harrisburg in Pennsylvania ist Zeitungsberichten zufolge "ernsthaft bedroht" worden.

Ein Sprecher des Kraftwerks wollte jedoch keine weiteren Details bekannt geben. Die 800 Mitarbeiter seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Allerdings soll die Arbeit wie geplant weitergehen. FBI, Bundespolizei und Militär waren im Einsatz um das Werk, in dem sich 1979 das schwerste Unglück in der amerikanischen Atomwirtschaft ereignet hatte, zu schützen. Zudem wurden mehrere Flughäfen in der Umgebung geschlossen und eine scharfe Flugbeschränkung angeordnet.