Für Hauseigentümer

Unterschied zwischen Fotovoltaik und Solarthermie

Leipzig (red) - Viele Eigenheimbesitzer sind an Energiegewinnung durch Sonnenwärme interessiert - doch kaum jemand weiß, dass es dabei einen Unterschied zwischen Wärmegewinnung und Stromerzeugung gibt. Die Initiative "Solarwärme Plus" hat Infos für Hauseigentümer zusammengestellt.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Laut einer Verbraucherstudie der Initiative "Solarwärme Plus" hat etwa jeder fünfte Hauseigentümer Interesse an Solarthermie - jedoch wissen viele Hausbesitzer nicht, was der Unterschied zwischen Solarwärme und Solarstrom – auch Photovoltaik genannt – ist. Deshalb hat die Initiative einige Infos zu beiden Formen der Energiegewinnung durch Sonne zusammengestellt.

Bei einer Photovoltaik-Anlage zunächst werden Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt. Diese wird in der Regel in das öffentliche Stromnetz eingespeist, wofür der Eigentümer eine Vergütung erhält.

Im Gegensatz dazu wird bei einer solarthermischen Anlage Wärmeenergie gewonnen, die direkt im Haus zur Warmwasserbereitung genutzt wird. Damit werden die Heizenergiekosten reduziert, was den Verbraucher von den Energiepreisentwicklungen unabhängiger macht. Auch bei schlechtem Wetter liefert die Anlage Energie für warmes Wasser. Zusätzlich kann die Raumheizung durch die Solarthermie unterstützt werden.

Auch optisch gibt es Unterschiede zwischen Solarwärme- und Photovoltaik-Anlagen. "Solarwärme Plus"-Experte Thomas Drinkuth erklärt: "Solarmodule für die Stromerzeugung sind flacher als Kollektoren für die Wärmegewinnung. Zudem sind die kleinen Solarzellen der Fotovoltaik-Anlage deutlich erkennbar, während Solarwärme-Kollektoren entweder eine einheitlich dunkle Oberfläche haben oder aus einzelnen Glasröhren bestehen."

Weitere Informationen zu diesem Thema und Adressen von Fachbetrieben gibt die Initiative im Internet oder telefonisch unter 01802-000870 (6 Cent pro Gespräch).