unit energy europe AG geht an den Frankfurter Freiverkehr

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Aktien der unit energy europe AG (WKN 77 60 10) werden vom 9. Februar 2001 an im Freiverkehr der Frankfurter Börse gehandelt. Mit mehr als 6000 Aktionären ist das Unternehmen bisher eine der größten außerbörslichen Publikumsgesellschaften im Umweltbereich. Eingeführt wird das komplette Grundkapital in Höhe von etwa 23 Millionen Euro. Die Einführung wurde von der BAV Börsenmakler GmbH Frankfurt vorgenommen.


Das voraussichtliche Jahresergebnis der unit energy europe AG im Jahr 2000 liegt mit etwa 4,5 Millionen DM Verlust besser als die erwarteten sechs Millionen DM Verlust, der Konzernumsatz mit über sechs Millionen DM leicht über den Prognosen. Für das Jahr 2001 werden wegen der weiteren Unternehmensexpansion noch vier Millionen DM Verlust bei zehn Millionen DM Konzernumsatz erwartet, die Gewinnschwelle soll im Jahr 2002 erreicht werden. " Unsere Aktie steht für erneuerbare Energien. Wir entwickeln europaweit nicht nur Windprojekte und Wasserkraftwerke, sondern sind auch selbst Eigentümer vieler Erzeugungsanlagen. Damit bietet unsere Aktie Substanz und Phantasie", so Bernd Weber, Vorstand der unit energy europe.


unit energy hat sich bereits seit der Gründung im Jahr 1996 konsequent auf Europa ausgerichtet und verfügt über Tochtergesellschaften in sieben europäischen Ländern. Die Gesellschaft entwickelt und betreibt erneuerbare Energieprojekte vor allem im Bereich Windenergie und Wasserkraft. Als weiteres Geschäftsfeld wird derzeit der Handel mit Projekten aufgebaut. Frühzeitig wurde das Unternehmen auch in Osteuropa aktiv. Derzeit gibt es Projekte in Polen, Tschechien und Georgien. Nachdem die Kundenzahl im Vertrieb von grünem Strom weit hinter den Erwartungen zurückblieb, setzt das Unternehmen den Schwerpunkt nun eindeutig auf den Erzeugungsbereich.