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Interner ProtestDie Unionsfraktion im Bundestag will die Kürzung der Solarförderung erst später in Kraft treten lassen. Der Termin wurde wegen Widerstandes in den eigenen Reihen auf Juni verschoben und ist mit einer anderen Förderquote versehen worden.
Berlin (ddp/afp) - Die Spitzen der Koalitionsfraktionen haben sich auf eine Verschiebung der Kürzung der Solarförderung verständigt. Wie CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich am Dienstag in Berlin mitteilte, haben sich die Fraktionschefs am Morgen geeinigt, die Kürzung der Förderung von Solaranlagen auf Dächern erst zum 1. Juni vorzunehmen - dann aber um 16 statt um wie bisher geplant 15 Prozent.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wollte die Kürzung schon zum 1. April. Vor allem die Ost-CDU und die CSU hatten dagegen protestiert. Auf Freiflächen soll eine Reduzierung um 15 Prozent gelten, aber erst ab 1. Juli.
Einen kleinen Dissens gebe es noch bei den Ackerflächen. Die CSU wolle, dass diese für die Förderung nicht zur Verfügung stehen sollten. Es gebe genügend andere Freiflächen wie Industriebrachen. Ackerflächen sollten für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden.
Man sei sich grundsätzlich einig, dass die "Überförderung" im Bereich der Solarenergie abgebaut werden muss, auch um die Innovationsfähigkeit im gesamten regenerativen Bereich zu erhöhen, sagte Friedrich. Man gehe davon aus, dass trotz geringerer Förderung der Ausbau der Solarenergie in den nächsten Jahren exorbitant steigen werde.
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