Kooperation mit Russland

Uni Leipzig baut Schwerpunkt Energiewirtschaft aus

Der Rektor der Uni Leipzig hat heute gemeinsam mit seinem Amtskollegen von der Moskauer Universität für Internationale Beziehungen einen Vertrag zur Gründung eines russisch-deutschen Instituts für Energiepolitik und -wirtschaft unterzeichnet. Finanzielle Unterstützung kommt von der VNG.

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Leipzig (ddp-lsc/sm) - Die Universität Leipzig baut ihren Forschungsschwerpunkt Energiewirtschaft weiter aus. Heute unterzeichnete Rektor Franz Häuser gemeinsam mit seinem Amtskollegen von der Moskauer Universität für Internationale Beziehungen einen Vertrag zur Gründung eines russisch-deutschen Instituts für Energiepolitik und Energiewirtschaft. Das Institut soll an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Uni Leipzig angegliedert werden.

Ziel des Instituts ist die Fort- und Weiterbildung von Führungskräften der Energiebranche. Unterstützt wird das Vorhaben von der Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG). Das Unternehmen werde sich unter anderem bei Austauschprogrammen einbringen, sagte ein Universitätssprecher auf ddp-Anfrage.

In der kommenden Woche wird an der Hochschule die "Forschungsstelle kommunale Energiewirtschaft" gegründet. An der Universität gibt es zudem noch Stiftungslehrstühle für Energiemanagement und Kommunikationsmanagement in der Energiewirtschaft.