Ganz neu angehen

Ungewöhnliche Aktion: CO2-Moleküle kämpfen ums Überleben

Seit Donnerstagmorgen sorgen in Essen als CO2-Moleküle verkleidete Personen für Aufmerksamkeit. Ihre Botschaft: "Wir kämpfen um unser Überleben in einer Welt, die uns nicht mehr haben will." Damit will das Solarunternehmen Solon das aktuelle CO2-Problem von einer neuen Seite beleuchten.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin/Essen (red) - Seit gestern sind über 100 als CO2-Moleküle verkleidete Personen für vier Tage im Stadtgebiet von Essen und auf dem Gelände der Zeche Zollverein unterwegs, um auf humorvolle und vor allem unkonventionelle Weise das Thema CO2-Reduzierung anzusprechen. Mit Sprüchen wie "Verbraucht mehr Benzin" und der Forderung, mehr mit "dem Gas zu spielen", kämpfen sie ums Überleben. Radfahrer dürfen sich in diesen Tagen nicht wundern, wenn ihnen Strafzettel wegen "Fahrens ohne Auto" ausgeteilt werden. Die "Demonstranten" sind Teil einer Aktion, die parallel zum informellen europäischen Umweltministertreffen und der ECOTEC 2007 an der Zeche Zollverein auf die CO2-Problematik aufmerksam macht.

Die viertägige Aktion ist Teil der Initiative "Bye Bye CO2". Initiator ist das Solarunternehmen Solon, das die Thematik CO2-Reduktion bewusst auf diese ungewöhnliche Art und Weise thematisiert. Damit wolle man "das global bedeutsame Thema" einmal "ganz neu" angehen, erklärt Thomas Krupke, Vorstand der Solon AG. "Natürlich verlieren die Klima-Schädlinge ihren Kampf und werden im Rahmen der Aktionen von ihren Feinden in die Flucht geschlagen. Ein Sieg, der symbolisch für die Unterstützung regenerativer Energien wie der Sonnenenergie steht."

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