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Umweltpreis für Powerblock, Sonnenschiff und Energie-Trichter

Ein effizienter Heizkessel mit integriertem Dampfmotor als Generator zur Stromerzeugung, ein innovatives Verwaltungsgebäude in Schiffsform mit stromproduzierender Fassade und ein Energie-Trichter zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser - das sind die in Wuppertal ausgezeichneten Energietechniken.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Wuppertal (red) - Den ersten Platz beim Wuppertal Energie- und Umweltpreis 2005 von Energieagentur NRW und Wuppertal Institut erreichte dieser Tage der "Lion Powerblock" der Firma OTAG, entwickelt vom Unternehmer Franz Josef Schulte aus Olsberg in Nordrhein-Westfalen. Allerdings teilt sich der Sauerländer "Lion", ein effizienter Heizkessel mit integriertem Dampfmotor als Generator zur Stromerzeugung, den ersten Platz mit dem Freiburger "Sonnenschiff".

Das innovative Verwaltungsgebäude in Form eines Schiffs mit stromproduzierender Fassade schirmt eine Solarsiedlung in Freiburg von einer viel befahrenen Straße ab. Entworfen wurde es von dem Solararchitekten Rolf Disch aus Freiburg. Jeder Gewinner bekam einen Scheck über 6000 Euro, der ihnen von Dr. Michael Stückradt, Staatssekretär im Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, überreicht wurde.

Der dritte Preis, dotiert mit 3000 Euro, ging an Frank Meyer zur Heide von der De Tec GmbH aus Detmold (NRW), der einen Energie-Trichter zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser entwickelt hat. Darüber hinaus sprach die Jury insgesamt fünf Belobigungen aus. "Ich möchte das Augenmerk darauf lenken, dass es hier nicht nur um gute Ideen geht, sondern auch um deren Umsetzung", erläuterte Stückradt.