Geld sparen

Umweltministerium rät zur Verwendung von Energiesparlampen

In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens gibt es noch große Einsparpotentiale, die mit zum Teil sehr geringem Aufwand ausgeschöpft werden können, erklärt das Umweltministerium Saarland. Eine Möglichkeit mit kleinem Aufwand, aber großer Wirkung sei die Verwendung von Energiesparlampen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Saarbrücken (red) - Ob privat zu Hause, am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Orten - Auch im ganz alltäglichen Leben gibt es viele Möglichkeiten, etwas für den Klimaschutz zu tun. Leider ist immer noch viel zu wenig bekannt, dass das Energiesparen unsere größte Energiequelle ist, informiert das Umweltministerium Saarland. Wer seine herkömmlichen Glühbirnen gegen Sparlampen austauscht, spart nicht nur bei der eigenen Stromrechnung bares Geld, sondern auch große Mengen Kohlendioxid ein und hilft damit vor allem auch der Umwelt. Das Umweltministerium rät deshalb erneut, auf die Verwendung von konventionellen Billig-Glühlampen zu verzichten und sie gegen energieeffiziente Energie-Sparlampen auszuwechseln.

Weil Energiesparlampen einen deutlich geringeren Stromverbrauch und eine erheblich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen haben, kann man mit jeder einzelnen Energiesparlampe bis zu 200 Kilogramm Kohle einsparen. Die Energieersparnis der genügsamen Sparlampe sei enorm: Bei einer Nutzungszeit von etwa 10.000 Stunden verursacht eine 15 Watt-Sparlampe Gesamtkosten von etwa 35 Euro, die konventionelle Glühbirne hingegen verursache Energie-Kosten im Wert von fast 140 Euro. Neben dem Geldbeutel können natürlich auch Natur und Umwelt profitieren, weil der Verbrauch fossiler Energieträger und damit auch die Abgabe von Kohlendioxid in die Atmosphäre durch die Energiesparlampe erheblich reduziert werden kann.

Der einzige Nachteil der Energiesparlampe ist ihr höherer Anschaffungspreis. Auf Schnäppchenpreise und Billigprodukte sollte man aber auch beim Kauf einer Sparlampe verzichten und ruhig zum teuren Produkt greifen, so das saarländische Ministerium. Entsprechende Tests haben gezeigt, dass die Langlebigkeit und die Qualität den deutlich höheren Preis teurer Produkte durchaus rechtfertigen.