Landschaftsästhetik

Umweltkontor befragt Rügen-Touristen zum geplanten Offshore-Windpark "Adlergrund"

Die Umweltkontor AG plant einen Offshore-Windpark 40 Kilometer nordöstlich von Rügen. Aus diesem Grund wurde jetzt gemeinsam mit dem WMF und dem Landkreis Rügen eine Umfrage gestartet. Es geht dabei insbesondere um den Einfluss, den ein Offhore-Windpark auf Besucher, Einwohner und den Wirtschaftszweig Tourismus haben könnte.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Umweltkontor Renewable Energy AG (Erkelenz) führt derzeit eine repräsentative Touristenbefragung zum Thema "Offshore Windenergieanlagen vor der Küste Rügens" durch. Sowohl Urlauber als auch Ortsansässige können an der Umfrage an den Kreidefelsen am Königsstuhl im Nationalpark Jasmund teilnehmen.

Ergänzt wird die Befragung durch Schautafeln, die den von Umweltkontor geplanten Offshore Windpark "Adlergrund" vorstellen und darüber hinaus einige weiterführende Informationen zur Offshore Windenergienutzung geben. Der Offshore Windpark "Adlergrund" mit insgesamt 160 Windenergieanlagen soll 40 Kilometer nordöstlich von Rügen errichtet werden und bei einer Gesamtleistung von nahezu 680 Megawatt Strom für etwa zwei Millionen Menschen liefern.

Für die Touristenbefragung konnte Umweltkontor den World Wildlife Fund for Nature (WWF) "Projektbüro Ostsee" (Stralsund) sowie den Landkreis Rügen als Co-Initiatoren gewinnen. Die Durchführung der Umfrage erfolgt in Zusammenarbeit mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald unter Leitung von Prof. Konrad Ott, Inhaber der Professur für Umweltethik. "Ein Schwerpunkt der Befragung ist der Einfluss, den ein Offshore Windpark auf Besucher, Einwohner und den Wirtschaftszweig Tourismus haben könnte", erläutert Rüdiger Wolf, Leiter Neue Energien bei Umweltkontor und verantwortlich für die Offshore Projekte des Unternehmens. "Das Thema der Landschaftsästhetik ist eine der zentralen Fragestellungen, die es auf Anregung des Landkreises im Rahmen der Voruntersuchungen für das Offshore Windenergieprojekt zu klären gilt."