Herausforderung

Umweltbundesamt: Neue Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie"

Zu den Aufgaben der neuen Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie" beim Umweltbundesamt zählen die Analyse der wissenschaftlichen Grundlagen des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Die Fachleute des UBA sollen Instrumente und Maßnahmen entwickeln.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Umweltbundesamt (UBA) verstärkt seine Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Energie: Ab sofort bearbeitet die neue Abteilung I 4 "Klimaschutz, Umwelt und Energie" die Themen Klimawandel, rationelle Energienutzung und erneuerbare Energien. Gleichzeitig werden die Aufbereitung der Energiedaten und die Emissionsberichterstattung weiter ausgebaut.

Beim Klimaschutz sei weltweit noch ein großer Teil der Arbeit zu leisten, heißt es aus dem Umweltbundesamt. Die bisherigen Bemühungen, die Erwärmung der Erde zu stoppen, müssten deutlich verstärkt werden. Die Zunahme der extremen Wetterereignisse - wie Stürme, Hochwasser und Dürre - zeige, dass sich das Klima bereits verändert. "Der Schlüssel zum besseren Klimaschutz ist ein anderer Umgang mit Energie, denn bei ihrer Nutzung entstehen die meisten klimaschädlichen Gase. Langfristig müssen wir die Versorgung mit Energie tiefgreifend verändern und die Energie, die wir haben, viel effizienter nutzen. Deshalb gehören Energiepolitik und Klimaschutz untrennbar zusammen. Der Klimaschutz ist die größte umwelt- und wirtschaftspolitische Herausforderung - und das weltweit", erläuterte der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge.

Zu den Aufgaben der neuen Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie" zählen die Analyse der wissenschaftlichen Grundlagen des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Für die Möglichkeiten des Gegensteuerns sollen die Fachleute des UBA Instrumente und Maßnahmen entwickeln, die zum Beispiel eine nachhaltige Energienutzung fördern.

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