Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Mecklenburg-Vorpommern zeigt positive Ergebnisse

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat einen ersten Bericht zum Stand der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts vorgelegt. Umweltstaatssekretär Dietmar Glitz: "Was in den zwei Jahren bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes erreicht wurde kann sich bundesweit sehen lassen. Bei der Stromerzeugung bzw. -einspeisung auf der Basis erneuerbarer Energieträger hat es in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Aufschwung gegeben. Kamen 1997 lediglich 5,9 Prozent der Stromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern aus regenerativen Energiequellen waren es 1999 bereits 11 Prozent (491 833 Megawattstunden) Damit lag der Anteil an erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern mit 7,9 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt . Insbesondere der Ausbau der Windenergie hat entscheidend dazu beigetragen. Dieser positive Trend wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, weil neue Gesetze wie das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Nutzung zukunftsträchtiger Energieformen lukrativer machen."


Allein durch das Umweltministerium wurden zwischen 1997 und 1999 für 73 Vorhaben insgesamt 5,7 Millionen DM an Fördermitteln vergeben. Bei 33 investiven Maßnahmen konnten durch die Vergabe von 3,5 Millionen DM Fördermittel Gesamtinvestitionen in Höhe von 10,5 Millionen DM ausgelöst werden. Große Fortschritte, so Staatssekretär Glitz, seien auch bei der Nutzung von Biogas und Biomasse erreicht worden. So würden jährlich 550 000 Tonnen Kohlendioxid durch die energiewirtschaftliche Nutzung von Biomasse (überwiegend Holz) vermieden. Mit 8,2 Millionen DM wurden 8 Biogasanlagen gefördert. Insgesamt werden in Mecklenburg-Vorpommern pro Jahr 777 900 MWh Sekundärenergie aus biogenen Einsatzstoffen kohlendioxidneutral erzeugt.


Ziel des Klimaschutzkonzeptes Mecklenburg-Vorpommern ist die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen jährlich um 5,6 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2010.