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Umfrage: Mehrheit lehnt Merkels Kritik an CO2-Strategie der EU ab

Im Streit um neue CO2-Richtwerte aus Brüssel wünschen 53 Prozent der Wähler, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine strengere Linie einsetzt. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24.

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Berlin (red) - 40 Prozent unterstützen d Merkels kritischen Kurs gegenüber den EU-Vorgaben für die deutsche Wirtschaft. Befragt nach der persönlichen Bereitschaft zu energiesparenden Maßnahmen können sich die meisten Befragten vorstellen, in Zukunft vor allem energiesparende Haushaltsgeräte zu kaufen (91 Prozent). Für ein sparsameres Auto sind 88 Prozent, für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energieträger 81 Prozent. Höhere Flugpreise würden aber nur 46 Prozent akzeptieren. Die Bereitschaft, nur noch Zug zu fahren, liegt bei gerade einmal 32 Prozent.

Zugleich wird das Thema "Klimakatastrophe" als derzeit größte Bedrohung für die Welt wahrgenommen (53 Prozent), knapp vor Terrorangst (52 Prozent), Armut (45 Prozent), Bedrohung durch Kriege (34 Prozent) oder der Gefahr durch Seuchen (16 Prozent).

Die Umfrage erfolgte am vergangenen Montag. Befragt wurden etwa 1.000 Personen mit Wahlberechtigung.

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