Aktuelle Herausforderungen

Umfrage: Energiebranche kämpft mit dem Zerschlagen alter Strukturen

Die Energiebranche erwartet derzeit neue Herausforderungen durch Unbundling, Energiehandel und die neue Regulierungsbehörde. Das ergab eine Trendumfrage der Unternehmensberatung Mummert Consulting AG unter Fach- und Führungskräften, die auf der "E-world energy & water 2004" in Essen durchgeführt wurde.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Unbundling, Energiehandel und der neue Regulierer auf dem Strom- und Gasmarkt sind derzeit die größten Herausforderungen für die Energiebranche. Das ergab eine Trendumfrage der Mummert Consulting AG unter Fach- und Führungskräften.

Für mehr als 40 Prozent der Befragten ist Unbundling - die Entflechtung von Energieerzeugung, Netzbetrieb und Vertrieb - das wichtigste Marktthema. Auf dem zweiten Platz liegt mit 29 Prozent der Energiehandel. Die Regulierung des Strom- und Gasmarktes durch die "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post" (Reg TP) beschäftigt mehr als 14 Prozent der Fach- und Führungskräfte und belegt den dritten Platz im Themenranking.

Doch nicht nur die Probleme im operativen Wettbewerb beschäftigen die Branche. Auch im eigenen Unternehmen sehen die Fach- und Führungskräfte konkreten Handlungsbedarf. Ein großes Problem sind für jeden vierten Befragten die Reorganisation des eigenen Unternehmens und die zukünftige Gestaltung der Kernprozesse Netz und Vertrieb. Auf den Plätzen zwei und drei stehen Abrechnungsmanagement (20 Prozent) und Kosteneffizienz (18 Prozent).

Mummert Consulting befragte 134 Fach- und Führungskräfte der Energiebranche auf der Fachmesse "E-world energy & water 2004" in Essen.