Unterstützung für Stadtwerke

Umfirmierung: Aus ENETKO wird Trianel Energie

Zur Stärkung der Marke Trianel wurde die ENETKO GmbH zur Trianel Energie GmbH umfirmiert, deren Mehrheitsgesellschafter die Trianel European Energy Trading GmbH ist. Ziel der Trianel-Gruppe ist es, ihre Stadtwerkepartner im stärker werdenden Wettbewerb mit den großen Energieerzeugern zu unterstützen.

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Aachen (red) - Die E-wie-Einfach-Offensive von E.on oder der Kauf von Eprimo durch RWE markieren eine gravierende Veränderung in der deutschen Energiewirtschaft: Die großen Energieerzeuger werben bundesweit aktiv um Privatkunden und begeben sich damit auch auf die Märkte der Stadtwerke, deren Vorlieferanten sie sind. Die Trianel-Gruppe unterstützt ihre Stadtwerkepartner bereits seit acht Jahren bei der Vorbereitung auf den härter werdenden Wettbewerb. So entwickele man unter anderem gemeinsam mit Stadtwerken eigene Kraftwerksprojekte und Gasspeicher, um sich nicht vollständig vom Großhandelsmarkt abhängig zu machen. Ähnlich wie schon auf der Beschaffungs- und Erzeugungsseite können auch im Vertrieb durch Bündelung von Aktivitäten Größenvorteile realisiert werden, die zu Kostensenkung und damit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit führen.

Diesen Ansatz verfolgt die Trianel Energie GmbH, die die Vertriebsaktivitäten der Trianel-Gruppe bündelt. Die Trianel European Energy Trading GmbH ist mit knapp 60 Prozent Mehrheits­gesellschafter, darüber hinaus sind 23 weitere Stadtwerke aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligt. Die Trianel Energie GmbH ist kürzlich aus der Umfirmierung der "ENETKO GmbH – Partner der Trianel" in "Trianel Energie GmbH" hervorgegangen. Ausschlaggebend für die Umbenennung seien die damit erzielbaren Synergien im Endkundengeschäft und die Stärkung der Marke "Trianel Energie".

"Durch neuen Auftritt profitieren"

"Die Marke Trianel hat im Markt eine hohe Bekanntheit erreicht und deutliche Sympathiewerte aufgebaut", unterstreicht Reinhard Goethe, Geschäftsführer der Trianel Energie GmbH und der Trianel European Energy Trading GmbH. "Insofern ist es nur konsequent, sich einheitlich zu präsentieren. Wir erwarten, dass die ehemalige ENETKO vor allem im Endkundengeschäft von ihrem neuen Auftritt deutlich profitieren wird." Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung, führt aus: "Durch Realisierung der Synergiepotenziale und damit verbundenen Kosten- und Qualitätsvorteilen auf der Vertriebsseite stärkt Trianel Energie die Stadtwerke und unterstützt damit ihre Eigenständigkeit."

Konkrete Beispiele für Projekte zur gemeinsamen Optimierung der Marktbearbeitung und der Back Office Prozesse seien der jüngst vorgestellte B2B-Kundenfonds oder die gemeinsame Entwicklung einer hoch integrierten Internet-Plattform für den Vertrieb an Standardlastprofilkunden. Rund 20 Stadtwerke beteiligen sich bereits an den Vorhaben. Ein Ausbau dieser Netzwerkprojekte ist angestrebt. Weitere Stadtwerke sind zur Mitwirkung eingeladen, denn die Skaleneffekte im Vertrieb sind der Schlüssel, das Energieversorgungsgeschäft für Stadtwerke langfristig erfolgreich zu gestalten.

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