Statistik

Über zehn Prozent mehr Rohölimporte im Jahr 2001

Von Januar bis Dezember vergangenen Jahres wurde über zehn Prozent mehr Rohöl in die Bundesrepublik eingeführt. Wichtigste Lieferländer sind die Russische Föderation, Norwegen, Großbritannien, Libyen und Syrien.

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Im Dezember 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 10,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,6 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze sank im Jahresvergleich im Dezember auf 153,28 Euro. Er lag damit um 32,5 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (227,25 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember auf 1,4 Milliarden Euro und lag damit um 497 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Dezember 2001 haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent von 103,6 auf 105,0 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 21,2 Milliarden Euro um 2362 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 201,60 Euro im Schnitt um 11,3 Prozent niedriger als im Vorjahr (227,22 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 23 Lieferländern waren 2001 Russische Föderation (30,3 Millionen Tonnen), Norwegen (20,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (15,3 Millionen Tonnen), Libyen (10,0 Millionen Tonnen) und Syrien (7,3 Millionen Tonnen). 34,5 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 21,9 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.