Neue Broschüre

UBA kritisiert nutzlosen Stromverbrauch neuer Elektrogeräte

Eine neue Broschüre des Umweltbundesamts informiert über energiesparende Geräte, bauliche und anlagentechnische Maßnahmen sowie über Fördermöglichkeiten und Beratung.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Obwohl Strom- und Gaspreise steigen, nutzen die wenigsten Verbraucher die Möglichkeit, den Energieverbrauch einzudämmen und damit Geld zu sparen. So sieht das jedenfalls das Umweltbundesamt (UBA) und kritisiert besonders den übermäßigen Stromverbrauch auch neuer Elektrogeräte, zum Beispiel DVD-Spieler, Schreibtischleuchten mit Trafo sowie Ladegeräte.

"Immer mehr Elektrogeräte haben keinen Schalter mehr, der das Gerät vom Netz trennt. Sie ziehen folglich permanent Strom", erläuterte UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge. Der unnötige Leerlauf von Elektrogeräten in den Privathaushalten und Büros in Deutschland verschlinge jedes Jahr mindestens 3,5 Milliarden Euro. Troges Appell an die Hersteller: "Aus muss auch wirklich aus sein!" Jedes Elektro- und Elektronikgerät müsse einen Netzschalter haben, der einfach zugänglich, gut sichtbar und eindeutig gekennzeichnet ist.

Ein wesentlicher Posten auf der Strom-, Gas- oder Ölrechnung sei auch die Heizenergie. In vielen Gebäuden seien schlecht gedämmte Außenwände zu etwa einem Drittel an den Wärmeverlusten beteiligt. Hierdurch gehe kostbare Heizenergie verloren. Eine neue UBA-Broschüre informiert jetzt auch über die verschiedenen Fördermöglichkeiten eines Umbaus. "Das Energie-Sparschwein" gibt umfassende und detaillierte Hinweise zu energiesparenden Geräten, baulichen und anlagentechnischen Maßnahmen sowie über Fördermöglichkeiten und Beratung.

Die 80 Seiten starke Broschüre "Das Energie-Sparschwein" gibt es kostenlos: uba@stk.de.