Terminhinweis

UBA informiert über "echte" Emissionsberechtigungen

Das Umweltbundesamt veranstaltet am 15. Dezember in Berlin eine Informationsveranstaltung zur Ausgabe von "echten" Emissionsberechtigungen. Dazu müssen die beteiligten Unternehmen ihren tatsächlichen Kohlendioxid-Ausstoß zusammenstellen, dieser wird von Sachverständigen überprüft und eingereicht.

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Berlin (red) - Im Jahr 2006 werden erstmals Emissionsberechtigungen für die tatsächlichen Kohlendioxid-Emissionen ausgegeben. Die beteiligten Unternehmen müssen deshalb über ihren tatsächlichen Kohlendioxid-Ausstoß Bericht erstatten.

"Im Emissionshandel kommt es auf glaubwürdige Daten in hoher Qualität an - inklusive einer Bestätigung durch unabhängige Sachverständige", erläuterte Professor Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). Die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt) und das Institut für Sachverständigenwesen (IfS) veranstalten daher zur Vorbereitung der Berichterstattung am 15. Dezember 2005 eine Informationsveranstaltung für Sachverständige in Berlin.

Mit der jährlichen Berichterstattung über die tatsächlichen Kohlendioxid-Emissionen entscheidet sich, ob Unternehmen mit den zu Beginn der Handelsperiode im Dezember 2004 kostenlos zugeteilten Emissionsberechtigungen auskommen, überschüssige verkaufen können oder zusätzliche Berechtigungen zur Deckung ihres Bedarfs zukaufen müssen. Jeder Bericht ist von einem unabhängigen Sachverständigen zu prüfen und zu testieren.

Bis zum 1. März 2006 müssen die Berichte für das Jahr 2005 bei den zuständigen Landesbehörden eingereicht werden. "Die Vorbereitungen laufen bei der Deutschen Emissionshandelsstelle, den Landesbehörden, den Anlagenbetreibern und den Sachverständigen auf Hochtouren", kommentierte Dr. Hans-Jürgen Nantke, Leiter der DEHSt. Mit der Veranstaltung am 15. Dezember 2005 sollen Sachverständige Informationen über die Anforderungen an die Verifizierung, den vorgesehenen elektronischen Berichtsweg sowie über den Stand der Abstimmungen mit den Landesbehörden erhalten. Ein weiterer Schwerpunkt wird der Erfahrungsaustausch zu den Verifizierungen aus der Zuteilungsphase 2004 sein.

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